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Lokales Traumazentrum erfolgreich rezertifiziert

Krankenhaus Vilsbiburg bietet hervorragende Versorgung von Schwerstverletzten

KrankenhausVilsbiburg

Ein Sturz von der Leiter, ein Aufprall mit dem Auto oder ein falscher Schritt beim Treppensteigen – Unfälle passieren oft im Bruchteil einer Sekunde und können in schweren Fällen zugleich das ganze weitere Leben beeinflussen. Patienten aus Vilsbiburg und Umgebung dürfen sich für diese Notfälle bestens versorgt wissen: Das lokale Traumazentrum des Krankenhauses Vilsbiburg, Mitglied im Traumanetzwerk Ostbayern, ist im Oktober aufgrund seiner sehr guten Behandlungsqualität erneut ausgezeichnet worden. Vergangene Woche erhielten Chefarzt Dr. Hermann Albersdörfer und Leitender Arzt Dr. Thomas Lorenz von der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Vilsbiburg das Zertifikat „Lokales Traumazentrum“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

„Um als Traumazentrum zertifiziert zu werden, müssen Krankenhäuser bestimmte Kriterien erfüllen: Dazu zählen beispielsweise die Vorhaltung eines gut ausgestatteten Schockraums, eine Intensivstation, eine OP-Bereitschaft rund um die Uhr, strukturierte Versorgungsabläufe und eine bestimmte Anzahl an jährlichen Behandlungsfällen“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. Er gratulierte dem Team des Traumazentrums zur erneuten Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie.

„Unser qualifiziertes Personal versorgt mit Hilfe von moderner technischer Ausstattung bei uns direkt vor Ort Schwerverletzte aus der Region – egal wann wir gebraucht werden, rund um die Uhr“, sagt Dr. Albersdörfer. Aufgrund der kurzen Wege ins lokale Traumazentrum des Krankenhauses Vilsbiburg erhält der Patient sehr schnell eine kompetente medizinische Behandlung – dieser Zeitvorteil kann bei lebensbedrohlichen Verletzungen überlebenswichtig sein. Falls notwendig, kann der Patient nach der Erstversorgung im lokalen Traumazentrum in stabilem Zustand mit dem Rettungswagen oder Hubschrauber in eine unfallchirurgische Schwerpunktklinik zur Weiterbehandlung verlegt werden.

Seit Beginn des Jahres 2020 wurden etwa 35 Patienten im Schockraum des lokalen Traumazentrums am Krankenhaus Vilsbiburg versorgt. Die häufigsten Traumen waren Verkehrs- und Arbeitsunfälle sowie häusliche Stürze. Die Rezertifizierung des Traumazentrums wurde von Carolin Nowak, Qualitätsmanagement der LAKUMED Kliniken, begleitet.

Die LAKUMED Kliniken sind seit Anfang September über das System IVENA mit der Integrierten Leitstelle Landshut vernetzt. IVENA verzahnt Rettungsdienst und Krankenhäuser, indem es in Echtzeit eine Übersicht der Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern ermöglicht und damit Patienten systematisch in die nächstgelegene geeignete Klinik mit entsprechenden Kapazitäten gebracht werden können. Bereits während der Fahrt in das Krankenhaus kann der Rettungsdienst über IVENA Informationen über den Patienten in die Notaufnahme der Zielklinik senden und sich die Klinik damit auf den Patienten sowie sein Erkrankungsbild vorbereiten.

 

Leitender Arzt Dr. Thomas Lorenz, Chefarzt Dr. Hermann Albersdörfer und Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, (v.l.n.r.) freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung des lokalen Traumazentrums am Krankenhaus Vilsbiburg.