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Erneut Mitarbeiter am Krankenhaus Vilsbiburg geimpft

Erfolgreiche siebte Impfaktion zum Schutz vor einer schweren Covid-19-Erkrankung

KrankenhausVilsbiburg

Anfang August wurde der inzwischen siebte Impftermin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Vilsbiburg angeboten. Nicht nur Covid-Genesene ließen sich gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) mehr als vier Wochen nach Abklingen ihrer Symptome impfen, um einen vollständigen Schutz gegen eine erneute Infektion zu erlangen. Auch beispielsweise junge Krankenschwestern, die zunächst durch Berichte in den sozialen Medien verunsichert waren, zeigten sich nun zur Impfung bereit. 

Inzwischen gebe es sehr gute Argumente, sich vor dem möglichen Eintritt einer Schwangerschaft impfen zu lassen, um dann im Falle einer Schwangerschaft einen vollständigen Schutz für Mutter und Kind zu genießen, so Dr. Raimund Busley, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Vilsbiburg. „Eine kürzlich im deutschen Ärzteblatt referierte Studie aus England hat eindeutig gezeigt, dass Schwangere, die ungeimpft mit einer Covid-19-Erkrankung in die Klinik mussten, mit der aktuellen Delta-Variante des Virus ein wesentlich größeres Risiko hatten, einen schweren Verlauf der Erkrankung zu erleiden, als mit der Ursprungsvariante“, erklärte er. Auch die Neugeborenen von erkrankten Schwangeren mussten häufiger auf die Neugeborenen-Intensivstation übernommen werden. Geimpfte Schwangere hingegen waren sicher vor einem schweren Verlauf. 

„Wir freuen uns sehr, dass wieder einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot wahrgenommen haben, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen“, so Dr. Busley. Ziel der neuerlichen Impfaktion sei es, eine nahezu vollständige Durchimpfung der Beschäftigten am Krankenhaus Vilsbiburg zu erreichen.

Koch Zoltan Mihaly aus der Krankenhaus-Küche Vilsbiburg lässt sich vor der Covid-19-Impfung durch den Ärztlichen Direktor Dr. Raimund Busley über Vorteile und mögliche Nebenwirkungen beraten.