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Erkrankungen der Schilddrüse im Fokus

Großes Interesse am ersten Niederbayerischen Schilddrüsensymposium in Landshut

KrankenhausLandshut-Achdorf

Zum ersten Niederbayerischen Schilddrüsensymposium luden vergangenen Mittwoch PD Dr. Kirsten Lindner, Chefärztin des zertifizierten Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie am Krankenhaus Vilsbiburg, und ihr Vorgänger Chefarzt Dr. Nikolaus Steigemann nach Landshut ein. Mehr als 25 Kollegen, darunter viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, kamen der Einladung nach und informierten sich in den Vorträgen über die Erkrankungen der Schilddrüse, deren Diagnostik und Therapie.

Dr. Steigemann, der bis Juni diesen Jahres Chefarzt am Krankenhaus Vilsbiburg war und das Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie erfolgreich leitete, nutzte die Gelegenheit, um sich bei den niedergelassenen Ärzten zu verabschieden und gleichzeitig seine Nachfolgerin PD Dr. Lindner vorzustellen. Außerdem bedankte er sich bei den Referenten, die sich bereit erklärt haben, aus verschiedenen Perspektiven und mit anschaulichen Beispielen über die unterschiedlichen Erkrankungen der Schilddrüse zu berichten. 

Den Anfang machte Prof. Dr. Bruno Neu, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Landshut-Achdorf. Er erläuterte aus Sicht des Endokrinologen, welche Funktion die Schilddrüse hat, welche Ursachen die Erkrankung des Organs haben kann und ab wann eine Behandlung zu empfehlen ist. Im Anschluss daran ging Dr. Bernhard Scher, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Landshut, in seinem Vortrag auf die Behandlungsmöglichkeiten aus nuklearmedizinischer Sicht, wie beispielsweise die Radiojodtherapie, ein. Dr. Gregor Babaryka, Oberarzt am Institut für Pathologie am Klinikum Landshut, referierte über die Beurteilung von Schilddrüsenknoten aus Sicht des Pathologen, bevor PD Dr. Lindner schließlich in ihrem Vortrag die chirurgischen Möglichkeiten bei Erkrankungen der Schilddrüse vorstellte.

In der anschließenden interdisziplinären Fallbesprechung nutzten die Ärzte die Möglichkeit, über die mitgebrachten und vorgestellten Fallbeispiele zu sprechen, Erfahrungswerte auszutauschen und über die richtige Vorgehensweise und Behandlung von verschiedenen Erkrankungen der Schilddrüse zu diskutieren.

Sie referierten am ersten Niederbayerischen Schilddrüsensymposium in Landshut über die Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen: Dr. Bernhard Scher, Dr. Gregor Babaryka, PD Dr. Kirsten Lindner, Prof. Dr. Bruno Neu und Dr. Nikolaus Steigemann (v.l.n.r.).