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Ein Fest für die ganze Familie gefeiert

Ein Fest für die ganze Familie gefeiert Viele Besucher beim zehnjährigen Jubiläum des Perinatalzentrums Landshut

Krankenhaus Landshut-Achdorf

Landshut. Ganz im Zeichen der Familie stand am vergangenen Samstag das „Fest für Familienbande“, das anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Perinatalzentrums (PNZ) Landshut in Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus Landshut-Achdorf und dem Kinderkrankenhaus St. Marien stattfand. Viele werdende Eltern, Paare mit Kindern und Interessierte informierten sich über ein breites Spektrum an Themen rund um Geburtsvorbereitung, Entbindung und die ersten Jahre mit dem Kind.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten PD Dr. Lorenz Rieger, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf, und Dr. Reinhard Herterich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Pädiatrie am Kinderkrankenhaus St. Marien, die Gäste zum Jubiläumsfest. „Ein Perinatalzentrum ist eine hochspezialisierte Einheit, in der Geburtshelfer, Kinderärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern eng zum Wohle der Neugeborenen, die einer besonderen medizinischen Versorgung bedürfen, zusammenarbeiten“, so Dr. Herterich.

Im PNZ am Krankenhaus Landshut-Achdorf würden besonders Neugeborene aus dem westlichen Niederbayern, insbesondere Stadt und Landkreis Landshut, und dem östlichen Oberbayern, vor allem den Landkreisen Erding, Freising und Ebersberg, betreut werden. „In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 500 extrem kleine Frühgeborene unter 1500 Gramm Geburtsgewicht und zusätzlich Neugeborene mit Fehlbildungen, angeborenen Herzerkrankungen und Schwangere, die besonderer medizinischer Überwachung bedürfen, versorgt“, sagte Dr. Herterich. „Das kleinste Frühgeborene, das je im PNZ behandelt wurde, hatte ein Gewicht von 350 Gramm und hat sich dank der modernen Neonatalmedizin hervorragend entwickelt.“ 

Das Perinatalzentrum am Krankenhaus Landshut-Achdorf verfüge über alle strukturellen und personellen Voraussetzungen zur Betreuung aller Erkrankungen des Früh- und Neugeborenen, von extrem unreif Frühgeborenen bis zu Neugeborenen mit Fehlbildungen, die nach der Geburt unmittelbar intensivmedizinisch oder operativ versorgt werden müssen. „Im vergangenen Jahr 2017 waren es insgesamt 256 Kinder, die im Perinatalzentrum versorgt wurden“, so PD Dr. Rieger. Er dankte besonders seinen Vorgängern Prof. Dr. Hubert Elser und Prof. Dr. Thorsten Fischer, die durch intelligente und vorausschauende Entscheidungen die richtigen Grundsteine für die positive Entwicklung der Frauenklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf gelegt haben.

Im Rahmen eines Vortragsprogramms informierten Experten am Nachmittag über die Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf, Ernährung und Sport in der Schwangerschaft, entwicklungsfördernde Pflege von Früh- und Neugeborenen, Schlafstörungen und Schlaftraining bei Kindern, Atemtherapie und Fußreflexzonenmassage bei Früh- und Neugeborenen, Naturheilkunde für Kinder bei Erkältung, Schnupfen und Co. sowie die Ernährung im ersten Lebensjahr.

Neben dem Vortragsprogramm fanden auch die Trage- und Tragetuchberatung, das Kangatraining, der Infostand der Elternschule mit Krankenhaus-Rallye, der Infostand der Hebammen mit Malecke, die Kreißsaalführungen sowie ein Spielzeug-Flohmarkt großen Anklang. Das Kinderhospiz, der Kinderschutzbund sowie die Krankenkassen AOK Bayern und DAK-Gesundheit waren ebenfalls mit einem Stand vertreten. Für die Kinder stand ein buntes Programm von Kinderschminken, Ballonmodellage, Krabbel- und Kindergottesdienst bis zur Besichtigung eines Rettungswagens bereit. Für das leibliche Wohl von Groß und Klein sorgte das Küchen-Team des Krankenhauses Landshut-Achdorf.

Leitende Oberärztin Dr. Silvia Sabus, Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Dr. Reinhard Herterich sowie Dr. Johannes Hamann, Leitender Oberarzt Neonatologie am Kinderkrankenhaus St. Marien (v.r.n.l.) informierten über das zehnjährige Bestehen des Perinatalzentrums am Krankenhaus Landshut-Achdorf.

Die Besucher erhielten einen Einblick in die medizinische Versorgung von Frühgeborenen.

Neben dem Vortragsprogramm für Erwachsene war auch für die kleinen Besucher viel geboten.

Viele Gäste informierten sich über Geburtsvorbereitung, die Entbindung und die ersten Jahre mit dem Kind.