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Anerkennung der klinischen und wissenschaftlichen Arbeit

Anerkennung der klinischen und wissenschaftlichen Arbeit Chefarzt des Instituts für Radiologie, PD Dr. med. Konstantin Holzapfel, zum Professor...

Krankenhaus Landshut-Achdorf

Vor wenigen Tagen hat die Technische Universität München Privatdozent Dr. med. Konstantin Holzapfel zum außerplanmäßigen (apl) Professor berufen. Der Titel ist Anerkennung für seine herausragende wissenschaftliche und klinische Arbeit sowie seine langjährige Lehrtätigkeit. Mit dieser Ernennung ist Prof. Dr. Holzapfel nicht nur der jüngste Chefarzt der LAKUMED Kliniken, sondern auch der jüngste Arzt des Hauses mit Professur.

„Die Anforderungen für die Ernennung zum apl-Professor an der Technischen Universität München wurden kürzlich nochmals verschärft. Die zu erfüllenden Kriterien sind weder bayern- und schon gar nicht bundesweit einheitlich und an der Technischen Universität München besonders streng. Die Leistungen in Forschung und Lehre werden fakultätsintern genau geprüft, zudem werden mehrere externe Gutachten eingeholt. Angesichts dieses strengen Verfahrens ist die Freude über die Ernennung zum Professor nun umso größer“, stellt Prof. Dr. Konstantin Holzapfel mit einer gewissen Erleichterung fest.

Voraussetzung für die Berufung zum Professor ist neben der regelmäßigen Lehrtätigkeit die langjährige Forschungsarbeit und Veröffentlichung mehrerer Fachartikel in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften. Prof. Dr. Holzapfel arbeitet seit Mai 2016 als Chefarzt am Institut für Radiologie im Krankenhaus Landshut-Achdorf. Zu seinem Aufgabengebiet zählen alle modernen Verfahren der diagnostischen Radiologie, zahlreiche bildgesteuerte, minimalinvasive Therapieverfahren sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den zertifizierten Zentren am Krankenhaus Landshut-Achdorf.


Nach seinem Abitur am Ignaz-Taschner-Gymnasium in Dachau leistete Prof. Dr. Holzapfel, als Jugendlicher mehrfacher Deutscher Meister im Volleyball, seinen Grundwehrdienst in der Sportfördergruppe Neubiberg und studierte anschließend an der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Weill Medical College der Cornell University in New York. Im Jahr 2011 erhielt er die Anerkennung zum Facharzt für Radiologie und war bis 2016 am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie am Klinikum rechts der Isar in München tätig.

Im Jahr 2007 promovierte Prof. Dr. Holzapfel „Über die Rolle der Tyrosinkinasen FAK und Pyk2 bei Ischämie und Reperfusion in der Niere“. Die Habilitation erfolgte im Jahr 2011 über das „diffusionsgewichtete MRT in der onkologischen Bildgebung“. Prof. Dr. Holzapfel ist Autor und Coautor von über 60 wissenschaftlichen Artikeln, Fallberichten und Übersichtsarbeiten, Verfasser mehrerer Buchkapitel und wissenschaftlicher Gutachter von zahlreichen Fachzeitschriften.

Nach dem Abitur erhielt er das „Stipendium für Hochbegabte“ des Freistaates Bayern und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Außerdem ist Prof. Dr. Holzapfel Träger zahlreicher Auszeichnungen, beispielsweise wurde er mehrmals für den besten wissenschaftlichen Vortrag im Rahmen des Europäischen Röntgenkongresses (ECR) ausgezeichnet.

Die Technische Universität München hat Chefarzt PD Dr. Konstantin Holzapfel zum Professor ernannt.