Förderverein Hospiz Vilsbiburg e.V.

Der Verein unterstützt das stationäre Hospiz Vilsbiburg bei der Erfüllung der Aufgaben finanziell, um so den Hospizbewohnern die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen. Die Gelder werden für Leistungen, die für die Hospizbewohner erbracht werden, verwendet - beispielsweise:

  • Anwendungen, die nicht von der Kasse bezahlt werden wie Physiotherapie, Massagen etc.
  • Freundliche und den Bewohnerbedürfnissen entsprechende Ausstattung des Hospizes
  • Besondere Wünsche der Hospizbewohner (Speisen, DVD´s, CD´s)
     

Das Augenmerk des Fördervereins des Hospizes Vilsbiburg liegt auf der Hospizausstattung, der Deckung der laufenden Kosten und sonstigen Angeboten, die die Bewohner im Hospiz erhalten.

Der Förderverein des Hospizes Vilsbiburg freut sich über jede Einzelspende und jede Mitgliedschaft. Alle Spenden und Jahresbeiträge fließen direkt dem Hospiz und damit den Hospizbewohnern zu.

 


Weitere Informationen

Förderverein des Hospizes Vilsbiburg

Vorstand
Petra Freiberg
Achdorfer Weg 3
84036 Landshut

Telefon: 0871/404-2163
E-Mail: petra.freiberg@lakumed.de


  • Mitgliederversammlung des Fördervereins am 19. November 2019

    Unterstützung für schwerkranke Menschen
    Mitglieder des Fördervereins für das Hospiz Vilsbiburg e.V. hielten Jahreshauptversammlung

    Auf Einladung des Fördervereins für das Hospiz Vilsbiburg e.V. trafen sich die Mitglieder vergangene Woche zur Jahreshauptversammlung im Speisesaal Lakusin am Krankenhaus Vilsbiburg. „Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind – jeder Tag ist gut. Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut“ – mit diesem Zitat begann Erika Bäumel, Leiterin des Hospizes in Vilsbiburg, ihre Präsentation über den Alltag im Hospiz und zeigte auf, welche Veränderungen es im vergangenen Jahr im Hospiz gab. „Für die Zimmer der Bewohner konnten wir neue Couchen mit Schlaffunktion anschaffen, sodass den Angehörigen nun eine angenehme Möglichkeit zur Übernachtung im Zimmer des schwerkranken Bewohners angeboten werden kann“, berichtete Bäumel. „Im Garten des Hospizes hielten eine Oberbayerische Gebetsmühle mit dem Gedicht eines Bewohners sowie Lavendel-Sträucher Einzug.“

    Mit Hilfe von zahlreichen Spenden konnten den Hospizbewohnern auch wieder letzte Wünsche erfüllt werden. „Kürzlich haben wir es einer Bewohnerin ermöglicht, dass sie sich vor dem Hospiz von ihrem Pferd verabschieden konnte“, erzählte Bäumel. „Der letzte Wunsch einer anderen Bewohnerin war es, ein letztes Mal auf einem Piano zu spielen – auch das konnten wir organisieren.“ Weitere Bewohner-Wünsche waren der Ausflug ins Stadion zu einem Fußballspiel oder der Besuch des Vilsbiburger Faschingstreibens. Auch über die Besuche eines Geschichtenerzählers und der Klinik-Clowns, die mit viel Einfühlungsvermögen auf die Bewohner zugingen, habe man wieder viel Freude bereiten können. „Dass in unserem Hospiz auch gelacht, gesungen und gefeiert werden darf, zeigt der neu gegründete Chor des Hospizes“, erzählte Bäumel weiter. Vorsitzende Petra Freiberg dankte Bäumel für den Einblick in den Alltag des Hospizes und die Fürsorge, die den schwer kranken Patienten entgegengebracht wird. „Die Arbeit des gesamten Teams im Hospiz ist unbezahlbar!“, sagte Freiberg.

    „Nicht nur ältere, sondern auch junge Menschen werden durch eine schwere Krankheit plötzlich aus dem gewohnten Alltag oder aus dem Leben gerissen“, so Bäumel. „In dieser Zeit benötigen nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Angehörige unsere Unterstützung!“ Bäumel berichtete weiter, dass es im Hospiz wenig Wechsel unter den Mitarbeitern gäbe und die Mitarbeiter gerne im Hospiz  arbeiten. „Hier gibt das tägliche Tun wirklich einen Sinn“, so Bäumel. „Unser Hospiz ist ein kleiner, familiärer Kreis, in dem Nähe entstehen darf und alles an das Tempo und die Bedürfnisse der schwerkranken Menschen angepasst wird.“
    Im weiteren Verlauf der Versammlung stellte Kassenprüfer Anton Gulicska-Haupt den Bericht des Jahresabschlusses 2018 vor. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 99.960,43 Euro direkt den Bewohnern des Hospizes zugute. „Allein mit dem Mitgliedsbeiträgen ließe sich diese stolze Summe nicht erreichen“, so Gulicska-Haupt. „Daher möchten wir den zahlreichen Spendern ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung danken.“ Die anwesenden Mitglieder bestätigten die einwandfreie Kassenführung und entlasteten die Vorstandschaft.

    Erika Bäumel erklärte, dass der Gesetzgeber vorsieht, Menschen mit schweren Erkrankungen unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine bestmögliche Betreuung zu ermöglichen. „Die Kosten dafür werden zu 95 Prozent von den Krankenkassen getragen“, so Bäumel. „Die übrigen fünf Prozent sowie die Kosten für besondere Therapien oder Wünsche werden durch Spendengelder finanziert.“