Newsletter der Endokrinen Chirurgie

Endokrine Erkrankungen können sich komplex darstellen. Abhängig von der Art der Erkrankung ist eine individuelle Therapieplanung nötig. Diese kann variieren und reicht von regelmäßigen klinischen Kontrollen bis hin zur Operation. Essentiell ist dabei eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, um vor dem Hintergrund der nationalen sowie europäischen Leitlinien, im Konsens einen individuellen Therapieplan zu formulieren.

An dieser Stelle möchten wir Sie über die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüse in der Klinik für Endokrinen Chirurgie in Vilsbiburg informieren.

Mit unserem Newsletter möchten wir ergänzend über aktuelle Entwicklungen sowohl bezogen auf unsere Klinik für Endokrine Chirurgie als auch in der aktuellen Literatur informieren.

Eine Terminvereinbarung für eine Sprechstundenvorstellung ist telefonisch oder online (ab April 2021) möglich. Wir stehen für Rückfragen oder auch für Zweitmeinungen jederzeit zur Verfügung.

Wir sind gerne für Sie da!


Ihr Team der Endokrinen Chirurgie
Chefärztin PD Dr. Kirsten Lindner
 


Operative Therapie bei pankreatischen Neuroendokrinen Neoplasien – Update August 2021

PD Dr. Kirsten Lindner hat aktuell einen Artikel über die operative Therapie nicht-funktionaler pankreatischer Neuroendokriner Neoplasien hochrangig veröffentlicht. Dabei fokussierte sich die Studie auf mögliche Einflussfaktoren auf das Rezidiv-freie Überleben. Ziel ist eine optimierte interdisziplinäre und individuelle Therapieplanung dieser seltenen Erkrankungen.


Umfrage über Schilddrüsenchirurgie in Deutschland - Update August 2021

PD Dr. Kirsten Lindner arbeitete an einer jetzt veröffentlichen Umfrage, die Schilddrüsenchirurgie in Deutschland betreffend, mit. Befragt wurden 362 Krankenhäuser, die mehr als 50 Schilddrüsenoperationen pro Jahr durchführen. Es zeigte sich unter anderem, dass spezialisierte Zentren eine höhere Qualitätssicherung und auch eine signifikant verkürze stationäre Liegedauer der Patienten aufwiesen.
 


Arbeit über zystische Lymphknotenmetastasen beim papillären Schilddrüsenkarzinom - Update Juli 2021

PD Dr. Kirsten Lindner publizierte eine Arbeit über zystische Lymphknotenmetastasen beim papillären Schilddrüsenkarzinom. Diese kommen selten vor und werden daher häufig als Halszysten falsch diagnostiziert und dann auch falsch therapiert. Hier ist vor allem der Ultraschall des Halses wichtig im Rahmen der ersten diagnostischen Schritte. Neben der zystischen Raumforderung im Hals sollte die Schilddrüse sorgfältig kontrolliert werden um hier ggf. einen Primarius auszuschließen.
 


Abschied Dr. Steigemann - Update Juni 2021

Am 30. Juni hatte Herr Dr. Steigemann nach 30 Jahren seinen letzten Arbeitstag im Krankenhaus Vilsbiburg. Er hat die Klinik für Endokrine Chirurgie gegründet, aufgebaut und maßgeblich geprägt. Er verabschiedet sich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Damit übernimmt PD Dr. Lindner die Leitung der Endokrinen Chirurgie ab dem 01.07.21.

Das eigentlich im Mai geplant und wegen Corona verschobene Niederbayrische Schilddrüsensymposium wird unter der Leitung von sowohl PD Dr. Lindner als auch Dr. Steigemann voraussichtlich am 06.10.21 nachgeholt.

 


Erfolgreiche Re-Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirugie - Update Juni 2021

Im Mai erfolgte das Audit für die Rezertifizierung der Klinik für Endokrine Chirurgie als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie. Aktuell sind in Deutschland 32 Zentren zertifiziert, davon 7 Zentren in Bayern. Die Endokrine Chirurgie in Vilsbiburg ist das einzige Kompetenzzentrum in Niederbayern. Voraussetzung für die erfolgreiche Zertifizierung sind neben einer hohen Operationszahl auch eine hohe Anforderung an das perioperative Management und die Qualitätssicherung.


Auszeichnung für Endokrine Chirurgie: Fellow of the European Board of Surgery - Update Juni 2021

PD Dr. Kirsten Lindner hat im Juni von der European Society of Endocrine Surgery (ESES) den Titel „Fellow of the European Board of Surgery“ (F.E.B.S.) erlangt. Diese spezielle Auszeichnung für Endokrine Chirurgie haben in Deutschland bislang nur 24 endokrine Chirurgen seit seiner Einführung 2003 verliehen bekommen. Voraussetzung ist neben einer umfassenden operativen Expertise auch wissenschaftliche Aktivitäten auf den Gebieten Schilddrüse, Nebenschilddrüse, neuroendokrine Tumore sowie Nebennieren. Darüber hinaus erfolgt eine mündliche Prüfung durch vier internationale Experten, die inhaltlich neben klinischen Fällen die Diskussion aktueller wissenschaftlicher Publikationen umfasst. 

 


Weltschilddrüsentag 25. Mai - Update Mai 2021

Am 25. Mai war Weltschilddrüsentag. Da leider keine Veranstaltungen aktuell geplant werden können, haben wir zum Thema Schilddrüse ein Interview mit PD Dr. Kirsten Lindner aufgenommen. Es wurden interessante Fragen zur Schilddrüse, über notwendige Diagnostik aber auch therapeutische Optionen, dabei beantwortet. 
 


Kongress Update April 2021

Anfang April fand der 138. Deutsche Chirurgen Kongress statt - Corona-bedingt via Livestream. In der Sitzung der DGAV „Rapid communication - Endokrinen Chirurgie“ wurden unter anderem eine Studie von PD Dr. Kirsten Lindner vorgestellt. In einer retrospektiven Auswertung konnten dabei erstmals prognostische Faktoren für einen bilateralen Tumorbefall beim papillärem Mikrokarzinom etabliert werden: Anzahl der Tumorherde >4 sowie Gesamttumordurchmesser >12 mm. Ein anderer Beitrag von PD Dr. Karakas, Krefeld stellte die transorale Schilddrüsenchirurgie über den Vestibulariszugang (TOETVA) vor - eine innovative Technik, die aktuell nur in wenigen Zentren angeboten wird. Vorteil ist die Kosmetik – Nachteil die noch limitierte Indikation. Er konnte erfolgreich nachweisen, dass kein erhöhtes Infektrisiko bei transoralem Zugang besteht. Ein abschließender Beitrag erfolgte von PD Dr. Kämmerer aus Bad Berka, einem Exzellenzzentrum für neuroendokrine Tumore. Er thematisierte die Rolle der PRRT bei der OP Planung und den Einfluss auf das Tumorgrading, einen wichtiger prognostischen Marker für das Überleben der Patienten.

 


Telefonsprechstunde - Update März 2021

Die Telefonsprechstunde der Landshuter Zeitung am 24.03.2021 war für Dr. Steigemann und mich eine willkommen Möglichkeit Patienten auch in Zeiten von Corona zu erreichen. Sie wurde zur unserer Freude auch sehr gut angenommen.

Da einige Fragen wiederholt auftraten, möchte ich ausgewählte Themen kurz vorstellen:
 

  • Die Rolle des Hausarztes?

    Die ärztliche Versorgung der Hausärzte umfasst häufig neben der Laborkontrolle auch eine Sonographie. Mit diesen beiden diagnostischen Möglichkeiten können schon sehr gut Aussagen zu einer ggf. krankhaften Veränderung der Schilddrüse getroffen werden und ggf. weitere Schritte eingeleitet werden.

  • Wann benötigt man eine Szintigraphie?

    Die Szintigraphie ergänzt Laborkontrolle und Ultraschall und ermöglicht eine Funktionsdarstellung der Schilddrüse. Sie kann damit sogenannte heiße und kalte Knoten darstellen. Dabei können kalte Knoten auch auf eine bösartige Erkrankung der Schilddrüse hindeuten. Das Risiko einer Krebserkrankung bei kaltem Knoten liegt aber bei maximal drei bis fünf Prozent.

  • Wie ist der Stellenwert der Feinnadelpunktion?

    Die Feinnadelpunktion ist eine sehr gute Ergänzung zur sicheren Abklärung von Schilddrüsenknoten. Sie wird aktuell noch in Deutschland viel zu selten eingesetzt. Empfohlen ist die Feinnadelpunktion bei im Ultraschall auffällig dargestellten Schilddrüsenknoten, die größer als 1 cm sind. Sie hat eine hohe Aussagekraft und kann damit auch ggf. eine Operation abwenden.

  • Was tun bei einer Hashimoto Thyreoiditis?

    Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung. Sie ist einer der häufigsten Gründe einer Schilddrüsenunterfunktion. Der Verlauf der Hashimoto Thyreoiditis kann sich unruhig darstellen und die notwendige Einstellung mit Schilddrüsenhormonen erschweren. Es gibt eine aktuelle randomisierte Studie aus Norwegen, die eine Verbesserung der Lebensqualität bei Hashimoto Thyreoiditis bei Entfernung der Schilddrüse zeigen konnte. Bislang ist aber ein eindeutige Nutzen der Operation nur in vereinzelten Arbeiten gezeigt, so dass daraus nicht unbedingt eine klare Therapieempfehlung abzuleiten ist. Wichtig bleibt hier eine individuelle Betreuung und auch individuelle Therapieempfehlung.

  • Wie wichtig ist Jod?

    Jod muss dem Körper zugeführt werden. Ein Jodmangel stellt eine der wichtigsten Ursachen einer Struma dar. Der tägliche Jodbedarf kann komplett über die Ernährung gedeckt werden. So ist vor allem die Nutzung von Jodsalz empfohlen und ein bis zwei Mal wöchentlich Meeresfisch. Bei höherem Jod-Bedarf (z.B. bei Schwangerschaft oder Stillzeit) sollten Jod Tabletten ergänzend eingenommen werden.


Kongress Update Februar 2021

Wir haben den Februar genutzt für den (virtuellen) Besuch dreier Veranstaltungen, die das gesamte Spektrum der Endokrinen Chirurgie reflektieren.

Zum einen fand Mitte Februar ein Workshop für Spezielle Endokrine Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGAV) unter der Leitung von Prof. Dr. Goretzky und Dr. Mogl, Charité Berlin statt. Thematisiert wurden neben Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen auch Nebennierenerkrankungen sowie Neuroendokrine Tumore. Die sehr gut geleitete Veranstaltung hatte ein hochrangiges Publikum der Endokrinen Chirurgen Deutschlands und in interessanten Diskussionen wurden aktuelle Themen reflektiert.

Es folgte ein Workshop der Europäischen Gesellschaft für Endokrinologie mit dem Thema Nebenschilddrüsenerkrankungen. Frau PD Dr. Lindner wurde als Endokrine Chirurgin und Expertin geladen. Ziel war eine interdisziplinäre Experten-Diskussion als Initiierung einer europäischen Leitlinien Erstellung. Es kam eine lebhafte Diskussion zustande, auch zwischen konservativen und operativen Disziplinen. Eine gemeinsame Fokussierung dieser wichtigen Themen ist dabei sicherlich der beste Weg.

Am Ende des Monats fand die jährliche ENETS Konferenz statt – sonst in Barcelona, aktuell per Videoschaltung in Vilsbiburg. Die sehr selten auftretenden neuroenodokrinen Tumoren wurden dabei in den einzelnen Sitzungen interdisziplinär umfassend aufgearbeitet.

Zu den einzelnen Veranstaltungen stelle ich Ihnen subjektiv ausgewählte Stichpunkte vor, die ich für relevant halte. Gerne kann ich auf Wunsch weitere Informationen zusenden – schreiben Sie mich gerne an.


Mit besten Grüßen

Chefärztin PD Dr. Kirsten Lindner
 

  • DGAV Experten Workshop Spezielle Endokrine Chirurgie - Februar 2021

    DGAV Experten Workshop Spezielle Endokrine Chirurgie - Februar 2021

    Die aktuellen AWMF Leitlinien bezogen auf maligne Schilddrüsenerkrankungen steht aus.

    In einem Experten-Workshop der CAEK (Veranstalter: Prof. Dr. Goretzki, Endokrine Chirurgie, Charité) von Februar 2021 wurden unter anderem die Vorschläge der CAEK (Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie) zur S3 Leitlinien Schilddrüsenkarzinom“ vorgestellt. Dabei möchte ich zwei interessante neue Empfehlungen hier kurz aufführen. Zum einen wird die „Active Surveillance“ des papillärem Mikrokarzinoms (PTMC) aufgenommen, als Option bei isolierten, unifokalen Tumoren mit klassischer Zytologie bei Patienten über 30 Jahren und ohne Verdacht auf eine lymphogene Metastasierung. Hintergrund ist, dass sich in Studien gezeigt hat, dass das tumorspezifische Überleben beim PTMC unabhängig vom Resektionsausmaß ist1. Zudem zeigte sich ein abnehmender Tumorprogress bei zunehmendem Alter der Patienten.2 Als Risikofaktoren für eine lymphogene Metastasierung, Tumorpersistenz sowie Rezidive wurden aggressive histologische Subtypen, multiple PTMC, eine Tumorgröße >5 oder >7 mm, Angioinvasion, Infiltration der Schilddrüsenkapsel und spezifische molekualre Marker (BRAF, TERT) aufgeführt.

    Als weitere Empfehlung ist bei papillären Schilddrüsenkarzinomen <4cm bei unifokalem Befund ohne extrathyreoideales Wachstum, Lymphknotenmetastasierung oder weitere Risikofaktoren eine Hemithyreodektomie ausreichend. Insgesamt ist hier der Vorteil einer Thyreoidektomie hinsichtlich der Überlebensrate nicht sicher belegt.

    Eine Fertigstellung der kompletten Leitlinien ist laut der AWMF Homepage im April 2021 geplant.

    1 Liu Z, Zhao Q, Liu C, Zeng W, Ming J, Chen C, Wang S, Xiong Y, Zhang C, Chen T, Huang T, Guo L. Is biopsy enough for papillary thyroid microcarcinoma?: An analysis of the SEER database 2004 to 2013 with propensity score matching. Medicine (Baltimore). 2018 Aug;97(31):e11791. doi: 10.1097/MD.0000000000011791. PMID: 30075609; PMCID: PMC6081083

    2 Miyauchi A, Kudo T, Ito Y, Oda H, Sasai H, Higashiyama T, Fukushima M, Masuoka H, Kihara M, Miya A. Estimation of the lifetime probability of disease progression of papillary microcarcinoma of the thyroid during active surveillance. Surgery. 2018 Jan;163(1):48-52. doi: 10.1016/j.surg.2017.03.028. Epub 2017 Nov 2. PMID: 29103582.

  • Europäischer Experten-Workshop für Nebenschilddrüsenerkrankungen (PARAT) - Februar 2021

    Am 23.02.21 fand der 3rd Expert Workshop on Parathyroid Disorders (PARAT) statt. Hier wurden drei Themen von Nebenschilddrüsenerkrankungen fokussiert: primärer Hyperparathyreoidismus, Hypoparathyreoidismus sowie Einfluss einer Nebenschilddrüsendysfunktion auf Schwangerschaft und Stillzeit. Diese durch internistische Kollegen geführte Veranstaltung hat gezielt endokrine Chirurgen angesprochen für einen interdisziplinären Austausch. Teilgenommen hatte unter anderem PD Dr. Kirsten Lindner.

    Bei der Diagnostik und Therapieplanung des primären Hyperparathyreoidismus gibt es viele interessante Optionen, z.B. den Einfluss des Vitamin D Spiegels oder die Einschätzung des normocalcämen Hyperparathyreoidismus. Auch die operativen Möglichkeiten wurden thematisiert und dabei hervorgehoben, wie wichtig die operative Expertise in der erfolgreichen Beherrschung dieser Erkrankung ist. Der zweite Themenkomplex, der Hypoparathyreoidismus umfasste unter anderem Patienten mit postoperativer Insuffizienz der Nebenschilddrüsen. Hier ist eine gute Begleitung der Patienten essentiell, um eine Erholung der Nebenschilddrüsen zu erreichen.

    Nach dem Diskussionsaustausch bei dem Workshop wird nun in der Arbeit in kleineren Gruppen ein Konsensus erstellt, der in europäischer Leitlinien münden soll - voraussichtlich zum Ende des Jahres.

  • ANNUAL ENETS CONFERENCE - Februar 2021

    Vom 25 bis 27. Februar 2021 fand die jährliche ENETS Konferenz statt. Bei neuroendokrinen Tumoren bleibt die operative Therapie die einzig kurative Therapieoption. Ein Thema bei der chirurgischen Sitzung war ein Thema der Einsatz Rotor-assistierter Operationen bei NEN Patienten.  In seinem Vortrag zeigte Prof. Bartsch (Klinik für Chirurgie, Universitätsklinikum Marburg) den Vorteil dieser Resektionstechniken vor allem bei Tumornachweis im Pankreas. Generell wird eine minimal-invasive Operation auch bei kleinen Tumoren aktuell noch zu selten eingesetzt.1 Bei Primarius im Dünndarm bleibt die konventionelle Operation aktuell führend.

    In einem weiteren Vortrag wurden die neuroendokrinen Karzinome (NEC) vorgestellt. Bei den NEC ist allerdings die Möglichkeit der Resektion limitiert und auch der Benefit ist abhängig von einer R0 Resektion.2

    In einem weiteren Vortrag wurde die Rolle der neoadjuvanten Therapie diskutiert. Hier konnte einige Studien interessante Ergebnisse erzielen – eine eindeutige Therapieempfehlung außerhalb von Studien bleibt unklar. 3
     

    1 Mintziras I, Keck T, Werner J, Fichtner-Feigl S, Wittel U, Senninger N, Vowinkel T, Köninger J, Anthuber M, Geißler B, Bartsch DK; StuDoQ|Pancreas study group of the German Society for General and Visceral Surgery (DGAV). Implementation of Current ENETS Guidelines for Surgery of Small (≤2 cm) Pancreatic Neuroendocrine Neoplasms in the German Surgical Community: An Analysis of the Prospective DGAV StuDoQ|Pancreas Registry. World J Surg. 2019 Jan;43(1):175-182. doi: 10.1007/s00268-018-4751-2. PMID: 30097704.

    2 Alese OB, Jiang R, Shaib W, Wu C, Akce M, Behera M, El-Rayes BF. High-Grade Gastrointestinal Neuroendocrine Carcinoma Management and Outcomes: A National Cancer Database Study. Oncologist. 2019 Jul;24(7):911-920. doi: 10.1634/theoncologist.2018-0382. Epub 2018 Nov 27.

    3 Partelli S, Bertani E, Bartolomei M, Perali C, Muffatti F, Grana CM, Schiavo Lena M, Doglioni C, Crippa S, Fazio N, Zamboni G, Falconi M. Peptide receptor radionuclide therapy as neoadjuvant therapy for resectable or potentially resectable pancreatic neuroendocrine neoplasms. Surgery. 2018 Apr;163(4):761-767. doi: 10.1016/j.surg.2017.11.007. Epub 2017 Dec 25. PMID: 29284590.