Ablauf einer ambulanten Operation

Nach einem kleineren Eingriff ohne größeren Zeitaufwand möglichst rasch wieder nach Hause zur Familie zu kommen, ist heute der Wunsch vieler Frauen. Mit dem Aufenthalt im Krankenhaus und einer trotzdem ambulanten Operation bieten wir Ihnen maximale Sicherheit für einen operativen Eingriff. 


Welche Operationen können ambulant durchgeführt werden? 

  • Abrasio (Ausschabung)
  • Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung)
  • Curettage (Ausschabung bei Fehlgeburt)
  • Endometriumablation (Neues Verfahren, bei dem bei starken Blutungen lediglich die Gebärmutterschleimhaut entfernt wird.)
  • Konisation
  • Laparoskopie (Bauchspiegelung) zur Diagnostik bei einer geplanten Sterilisation
  • Kleinere Eingriffe an Vulva und Scheide oder an der Brust
  • Weitere kleinere Eingriffe nach Rücksprache


Ablauf einer ambulanten Operation

  • Zunächst vereinbaren Sie oder Ihr Frauenarzt in der Sprechstunde einen Gesprächstermin zur Operationsvorbereitung (Gynäkologische Ambulanz, Tel: 0871/404 -2707)  
  • Zu Ihrem persönlichen Termin bringen Sie bitte alle ärztlichen Unterlagen mit, über die Sie verfügen. Es wird ein Operationstermin vereinbart.
  • Mit einer „Tür an Tür“-Lösung, zusammen mit allen für eine Operation notwendigen Ärzten (Narkosearzt, Internist), bieten wir Ihnen für die Vorstellung vor der Operation eine zeitsparende Vorbereitung.
  • Am Operationstag kommen Sie, wie vereinbart, auf die Station 1 Gynäkologie. Zur Operation müssen Sie nüchtern erscheinen, d.h. Sie dürfen sechs Stunden vor der Operation weder gegessen noch getrunken oder geraucht haben.
  • Sie werden nach der Operation ca. vier bis sechs Stunden gut überwacht und anschließend nochmals untersucht. Medikamente nehmen Sie bitte nur nach Anweisung. Bestehen von ärztlicher und Ihrer Seite keine Einwände, können Sie in Begleitung nach Hause gehen.
  • Nach einer ambulanten Operation dürfen Sie aufgrund der Narkosenachwirkungen nicht selbst Auto fahren, keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen bedienen. Es besteht in den ersten 24 Stunden eingeschränkte Geschäftsfähigkeit.
  • Sollten Sie sich nach der Operation noch nicht wohl fühlen, können Sie gerne eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Dies ist ein zusätzlicher Service unseres Hauses im Rahmen unserer Wahlleistungsvereinbarungen, den Sie auch als ambulante Patientin in Anspruch nehmen können.
  • Sie erhalten bei der Entlassung einen Arztbrief. Über ausstehende Befunde werden Sie und Ihr Arzt unverzüglich informiert.
  • Sollten Sie innerhalb einer Woche nach dem Eingriff Fieber, Kreislauf– oder Atmungsprobleme, starke Schmerzen oder sehr starke Blutungen bemerken, verständigen Sie bitte umgehend den gynäkologischen Dienst des Krankenhauses Landshut-Achdorf (Tel. Pforte: 0871/404 - 0 oder Tel. Station 1: 0871/404 - 2275).
     

Mit dem Angebot, ambulante Patientin zu sein und trotzdem eine Nacht im Krankenhaus zu verbringen, wenn Sie sich am Abend nach dem Eingriff noch nicht wohl fühlen, möchten wir Ihr persönliches Wohlbefinden und Ihre Erholung fördern. Diese wohnortnahe Lösung erspart Ihnen lange Wege und Sie können schnell wieder zuhause bei Ihrer Familie sein.