Operative Intensivmedizin

Ob Vergiftungen, akute Infektionen, große Operationen oder lebensbedrohliche Verletzungen: Patienten mit schweren Erkrankungen benötigen besondere Versorgung und Überwachung. In der operativen intensivmedizinischen Abteilung des LAKUMED Krankenhauses Landshut-Achdorf werden schwerverletzte oder -erkrankte Patienten rund um die Uhr von intensivmedizinisch geschulten Ärzten betreut. Die pflegerische Versorgung wird von Fachpflegekräften für Intensivmedizin durchgeführt.

Um für unsere Patienten die bestmögliche Behandlung sicherzustellen, arbeiten wir mit allen Abteilungen des Krankenhauses im engen interdisziplinären Austausch zusammen. In den Mittelpunkt der Behandlung stellen wir dabei immer den individuellen Patienten mit seinen Wünschen und Bedürfnissen. 
 


Schwerpunkte und Besonderheiten

Wir betreuen schwerstkranke Patienten mit Hilfe modernster Überwachungs- und Beatmungsgeräte einschließlich Dialyse, speziellen Beatmungstechniken und Messung der Herzleistung. So können wir auch die optimale Behandlung bei einer Sepsis, einem septischen Schock und einem Organversagen sicherstellen.

Werdenden Müttern, insbesondere mit gesundheitlichen Problemen während der Schwangerschaft, empfehlen wir unsere Sprechstunde zur Anästhesieberatung für Schwangere. Dabei arbeiten wir eng mit dem Perinatalzentrum zusammen.
 


Leistungsspektrum

  • Hirndruckmessung und Messung des bispektralen Index (BIS)
  • Differenzierte Beatmungsverfahren und Lungenersatzverfahren (extrakorporale Membranoxygenierung)
  • Ultraschallgestützte perkutane Dilatations-Tracheotomie
  • Bronchoskopien
  • Echokardiographie (Herzultraschalluntersuchung) transthorakal und transösophageal
  • Differenzierte Ernährungstherapie (über Sonde oder Vene)
  • Sonographie (Diagnostik, Anlage von Venenkathetern und Schmerzkathetern)
  • Kontinuierliche und intermittierende Nierenersatzverfahren (Dialyse)
  • Differenzierte Antibiotikatherapie nach Regeln des Antibiotic Stewardship
  • Reanimationsteam versorgt innerklinisch lebensbedrohliche Notfälle
  • Regelmäßige Schulungen in erweiterten Wiederbelebungsmaßnahmen (Advanced Life Support)
  • Intensivmedizinische Physio- und Ergotherapie