Unfallchirurgie - Zertifiziertes Traumazentrum
Unfallchirurgie/Orthopädie Chefarzt Ärzteteam Leistungsspektrum
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Bei der Versorgung Schwerstverletzter zählt jede Minute, die Abläufe aller Beteiligten müssen stimmen. Damit dies auch in Niederbayern und der Oberpfalz flächendeckend gewährleistet ist, beteiligen sich die Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg am TraumaNetzwerk Ostbayern und haben sich erfolgreich umfangreichen Zertifizierungen unterzogen: Das Krankenhaus Landshut-Achdorf ist "regionales Traumazentrum“, das Krankenhaus Vilsbiburg "lokales Traumazentrum“.

Die Zertifizierung der Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg im Rahmen des TraumaNetzwerk erfolgte 2008. Das Krankenhaus Landshut-Achdorf erhielt schon damals den Status eines regionalen Traumazentrums. Eine der Voraussetzungen dafür ist eine neurochirurgische Versorgung sieben Tage in der Woche rund um die Uhr. Im Krankenhaus Landshut-Achdorf ist dies bereits seit Jahren etabliert. Das Krankenhaus Vilsbiburg ist lokales Traumazentrum, in dem ebenfalls alle notwendigen personellen, strukturellen und medizinischen Gegebenheiten zur Versorgung Schwerstverletzter vorhanden sind.

Eine Richtlinie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie lautet zum Beispiel: 30 Minuten nach Beginn des Krankentransports sollte der Patient in einer Klinik versorgt werden. Dort ist es wichtig, dass der Patient auf Strukturen trifft, die zu seiner individuellen Verletzung passen, also auf rund um die zur Verfügung stehende, qualifizierte Fachärzte und hochmoderne Klinik-Ausstattung.

Insgesamt 25 Krankenhäuser in Niederbayern und der Oberpfalz haben sich unter der Regie der Uniklinik Regensburg zum TraumaNetzwerk Ostbayern zusammengeschlossen. Ziel ist die optimale Versorgung von Schwerstverletzten – rund um die Uhr und flächendeckend.

Grund für die Entwicklung von Traumazentren war die Tatsache, dass in Deutschland trotz des guten bundesweiten Rettungswesen und der guten Versorgung in Kliniken der Unfallort eine Auswirkung auf die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Unfallopfers hatte.Studien zeigten, dass durch die Qualifizierung von Traumazentren die Überlebenswahrscheinlichkeit von Unfallopfern gesteigert werden kann. Die DGU setzte 2006 ein „Weißbuch der Schwerverletztenversorgung“ auf. In diesem ist festgeschrieben, was eine Klinik bei Behandlung und Therapie eines schwerstverletzten Patienten leisten muss.

Das TraumaNetzwerk Ostbayern ist das erste „TraumaNetzwerk der DGU“, das deutschlandweit zertifiziert wurde. Dies spricht für die große Kooperationsbereitschaft unter der Führung und Betreuung durch das Universitätsklinikum Regensburg. Innerhalb von nur zwei Jahren war es den 25 Krankenhäusern, die Schwerstverletzte im Niederbayern und der Oberpfalz versorgen, möglich, alle Hürden zur Zertifizierung zum TraumaNetzwerk der DGU zu nehmen.